Die Triton Methode

Meerwasseraquaristik ist kompliziert und man muss ein "Chemiker" sein um das Ganze zu verstehen! Solche Sätze höre ich immer wieder von Süsswasseraquarianern. Nun, es stimmt schon Meerwasseraquaristik ist ein bischen komplizierter als ein Süsswasserbecken mit Biolfilter, aber es gibt einen Hersteller der diesbezüglich einen neuen Weg geht. Die TRITON Methode revolutioniert alle bis dato entwickelten Vorgehensweisen bei der Riffversorgung. Mit dem Anspruch, die Haltung von Meerestieren im Aquarium besonders einfach, unkompliziert und kosteneffizient anzubieten, hat TRITON eine neuartige Lösung gefunden.

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Welches ist der Grundgedanke des Triton Systems?
Der Grundgedanke des Triton Systems beruht auf dem Grundgedanken, dass Meerwasseraquaristik so einfach und perfekt sein wie es nur irgendwie machbar ist. Während man bei vielen Methoden verschiedene Zusätze und Tinkturen tagtäglich zudosiert benötigt man bei der Trioton Methode im Grundsatz nur drei Elemente die sog. Base Elementz. Man wechselt kein Wasser mehr und benötigt auch kein neues Meersalz. Bei der Zugabe der Base Elementz entnimmt man dem Becken auch immer wieder Wasser und sorgt so für konstante und gleichbleibende Werte. So gesehen versteht sich die Triton Methode als „Methode zum Aufbau und zur dauerhaften Erhaltung eines kompletten Riff-Ökosystems in einem Aquarium“. Nun, dass ist jetzt etwas einfach ausgedrückt, aber im Grundsatz ist dies der treibende Gedanke hinter den Produkten. Wir möchten Ihnen die Triton Methode nachfolgend kurz und bündig erklären um damit Ihnen und Ihren Korallen und Tieren einen einfachen und praktischen Einstieg zu ermöglichen. Eins müssen Sie jedoch bedenken, die Erfahrung und das Feingespür für Korallen ersetzt diese Methode nicht, aber mit etwas Verständnis für die Materie an sich erlaubt es Ihnen einen sicheren Einstieg in die Meerwasseraquaristik. Die Einfachheit des Systems wird auch sie verblüffen - genauso wie es auch mich verblüfft hat!

Zielsetzung der TRITON Methode
Hinter der Konzeption und stetigen Weiterentwicklung der TRITON Methode stand und steht noch heute das Ziel der Familie Dashti, den Traum eines schönen und naturnahen Riffaquariums für jedermann zu ermöglichen – und dies auch ohne jegliches chemisches oder biologisches Vorwissen. Das Hobby „Meerwasseraquaristik“ soll damit gleichzeitig einfacher, attraktiver und sowohl bei erfahrenen als auch Newcomer-Aquarianern beliebter werden.
Dem erfahrenen Meerwasseraquaristen und Inhaber von TRITON, Ehsan Dashti, ist es mit der Entwicklung einer individuellen, neuartigen und über Jahre erprobten TRITON Methode gelungen, die bestehenden Nachteile teils zu reduzieren, teils gänzlich auszuschließen. Dabei wurden im Laufe der Zeit auch neue Wege eingeschlagen, die in dieser Form bis dato noch nicht gängig erschienen.


Die vier Prinzipien der TRITON Methode

Die TRITON Methode basiert auf einem Ansatz, der meerestypische bzw. aquarientypische Kreisläufe und Verkettungen einbezieht sowie deren Korrelation mit Werkzeugen der Aquaristik herstellt. Dabei zielt die Konzeption der Methode darauf ab, diese Kreisläufe, Beziehungen und Verkettungen sowie die praktische Anwendung aller Werkzeuge so fehlerfrei wie möglich zu halten.

Im folgenden Leitfaden wird die TRITON Methode in vier Hauptkapitel unterteilt:
• Hauptversorgung - das chemische Funktionsprinzip
• Hauptfilterung- das biologische Funktionsprinzip
• Sicherheit & Versorgung - das Verkettungsprinzip
• Sicherheit & Wartung - das praktische Funktionsprinzip

1. Hauptversorgung - das chemische Funktionsprinzip
Das chemische Funktionsprinzip der TRITON Methode zielt darauf ab, bei geringstmöglichem Fehlerpotenzial für die Anwender die größtmögliche Kontrolle über eine konstante und naturnahe Qualität des Aquarienwassers zu gewährleisten. Zu den häufigsten chemischen Fehlern in geschlossenen Aquariensystemen zählen Überdosierung, Ionenverschiebung, Anreicherung von Giftstoffen und Fehlmessungen – all diese werden durch die TRITON Methode nahezu ausgeschlossen.


Arömeter - Erklärung Aräometer
Wie genau wirken die „BASE ELEMENTZ“?

Die Zugabe der „BASE ELEMENTZ“ reichert das Wasser mit den gewünschten Stoffen an (vgl. Seite 8, Abb. 1). Das heißt, durch den Einsatz der „BASE ELEMENTZ“ werden bewusst Stoffe in das Becken eingebracht. Die Entnahme von Aquarienwasser anhand eines festgelegten Quotienten hält diese Werte wiederum stabil.

Funktionsfaktoren des Wirkungsprinzips sind somit:

1. Menge an Stoffen der „BASE ELEMENTZ
2. Menge an Stoffen im Aquarium
3. Wasserentnahme aus dem Aquarium




Durch den Einsatz der „BASE ELEMENTZ“ erübrigt es sich zudem für Anwender, einzelne Stoffe ins Aquarium geben zu müssen, die nicht selbst gemessen werden können. Dies ist beispielsweise bei Fluor der Fall, welches bei Überdosierung drastische Folgen hat. Die Problematik möglicher Fehlmessungen wird durch TRITON nahezu gänzlich behoben: Mithilfe der Unterstützung durch das TRITON eigene HPLC-Labor können nicht nur aktuelle Wasserwerte der Kunden bestimmt, sondern auch eventuelle Fehler bei kundeneigenen Messergebnissen zuverlässig ermittelt werden. Das heißt: Misst der Kunde per Tröpfchentest sein Aquarienwasser, kurz bevor es für den TRITON Test entnommen wird, können diese Werte nach Erhalt der Resultate des Labors direkt verglichen werden.

Zum Reinheitsgrad des Nachfüllwassers
Zu beachten ist bei Anwendung der TRITON Methode, dass das Nachfüllwasser einen sehr hohen Reinheitsgrad aufweisen muss. Die Funktionsweise dieses Konzepts basiert auf dem Anspruch, so wenig Fremdstoffe, also: „meerfremde Stoffe“, wie möglich in das naturnahe Ökosystem „Riff“ einzusetzen, um damit gleichzeitig unbewusste Verunreinigungen auszuschließen. Leitungswasser, Osmosewasser oder destilliertes Wasser aus der Haushaltsabteilung sind nicht zum Aquarienbetrieb geeignet. Es empfiehlt sich, das Reinstwasser selbst kontrolliert herzustellen, so im Idealfall unter Verwendung geeigneter Mischbettharze, die durch TRITON oder empfohlene Partnerunternehmen angeboten werden, gekoppelt mit dem Einsatz einer Osmoseanlage.

Darüber hinaus bietet die TRITON „TRACE BASE“ Produktreihe eine verlässliche Ergänzung zum Einsatz in Aquarien, die aus verschiedensten Gründen einen höheren Stoffverbrauch aufweisen – beispielsweise von Kalium, Fluor oder Magnesium. Diese Stoffe werden exakt in der verbrauchten Menge mit „TRACE BASE“ hinzugefügt. Zur genauen Bestimmung der benötigten Stoffmenge bietet TRITON auf der Homepage des Unternehmens den kostenfrei zur Verfügung gestellten TRACE BASE Rechner an:



Die Erfahrung des TRITON Teams zeigt, dass in der Regel Aquarien bis ca. 600l allerdings auf den Einsatz von TRACE BASE Produkten verzichten können, da diese zu einem gewissen Anteil auch in den BASE ELEMENTZ enthalten sind. Im Allgemeinen gilt, dass die meisten Aquarien bereits mit den BASE ELEMENTZ bestens versorgt sind und eine Zugabe von TRACE BASE nicht zwingend erforderlich ist. Eher zielt eine zusätzliche Dosierung von Anwendern darauf ab, eine noch intensivere Färbung und ein stärkeres Wachstum von Korallen hervorzurufen.

2. Hauptfilterung- das biologische Funktionsprinzip
Jede im Aquarium wachsende Alge wird bei der TRITON Methode als Filter genutzt. Abhängig von der Art und Menge an auftretenden Nähr- und Giftstoffen, von der Zusammenstellung des Besatzes und den Fütterungsgewohnheiten in einem Aquariensystem, wechseln sich Wachstumsstärke und Dominanz im Algenrefugium ständig ab. Trotz Änderungen dieser Umfeldbedingungen innerhalb des Ökosystems, stellt die Versorgung durch die
Triton BASE ELEMENTZ ein dauerhaft gesundes Algenwachstum sowie eine stetige, individuelle Anpassung des Makroalgenrefugiums sicher und damit die notwendige Konstanz der Filterleistung innerhalb des Aquariums.

Algen als Schlüssel zum System
Die in den
Triton BASE ELEMENTZ zusammengesetzten Inhaltsstoffe sind zum großen Teil zur Versorgung von Makroalgen und Phytoplankton bestimmt. Die TRITON Methode nutzt die Alge als natürlichen Filter für Nitrat und Phosphat. Grundsätzlich ist der Ansatz der Filterung durch Algen in der Aquaristik weitestgehend bekannt, wobei es bisher noch als schwierige Herausforderung galt, eine vergleichbare, dauerhaft hohe Filterleistung, wie vom Zeolithsystem (auf Bakterien basierend) erreicht, sicherzustellen. Dies war nicht zuletzt dadurch bedingt, dass Makroalgen für ihr Wachstum Stoffe wie beispielsweise spezielle Metalle benötigen, die während einer gewissen Betriebszeit im Aquarium vollständig abgebaut werden. Das Resultat: Das Algenwachstum stagniert, die Filterleistung sinkt. Bei der TRITON Methode versorgen die „BASE ELEMENTZ“ jede Art von Makroalge kontinuierlich mit allen notwendigen Verbrauchsstoffen. TRITON ermöglicht damit erstmalig eine verstärkte und an den Nährstoffgehalt im Aquarium gekoppelte Filterleistung, die vollkommen natürlich, günstig und bei dauerhaft gleicher, in Teilen sogar höherer Leistung anderer Filtersysteme erfolgt.

Wie funktioniert die gekoppelte Filterleistung der Algen genau?
Sind viele Nährstoffe im Aquarienwasser vorhanden, wachsen Algen analog auch sehr stark. Bei niedrigem Nährstoffgehalt fällt das Wachstum entsprechend geringer aus. So passt sich das Filtersystem ohne Fremdeinwirkung jedem Aquarium an – und dies selbst bei Schwankungen im gleichen System.

Wie erfolgt die Beleuchtung?
Der Algenfilter wird entgegen dem Tag-Nacht-Zyklus des Hauptbeckens beleuchtet, hält somit den pH-Wert stabil und versorgt die Algen der Korallen (Zooxhantellen) tagsüber mit CO2. TRITON empfiehlt zudem eine Beleuchtung mit T5.


Arömeter - Erklärung Aräometer
Algen als Katalysator

Algen sind Pflanzen und nutzen für ihren Stoffwechsel chemische Stoffe, die sie in zahlreiche organische Stoffe umwandeln. Dazu zählen beispielsweise Aminosäuren, Vitamine und verschiedene Arten von Zucker, die andere Tiere und Bakterien im Aquariensystem weiterverwerten. Versuche, die von Algen produzierten, organischen Stoffe per Zugabe von außen hinzu zu dosieren, basieren auf wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesenen Vermutungen hinsichtlich des Verbrauchs, der Zusammensetzung sowie passgenauen Auswahl. Dazu kommt, dass diese Stoffe oft eine sehr geringe Haltbarkeit aufweisen. Informationen darüber, wie Korallen und andere Tiere die Stoffe aufnehmen, beispielsweise ob direkt aus dem Wasser oder über Plankton, sind ebenfalls nicht bekannt.
Da die TRITON Methode, wie skizziert, einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, ist es TRITON bei der Entwicklung der Produktlinien möglich gewesen, jede einzelne Komponente in ihrer Wirkung zu optimieren.


3. Sicherheit & Versorgung - das Verkettungsprinzip
Innerhalb eines unter dem TRITON System betriebenen Aquariums gibt es – analog der gerade beschriebenen Beispiele – sowohl größere als auch kleinere Kreisläufe, die miteinander feste Wechselwirkungen eingehen. Darunter fallen unter anderem die Anpassung an die angesprochene Biomasse und Biodiversität sowie zahlreiche Räuber-Beute-Puffer-Kreisläufe. Ein Großteil der positiven, natürlich entstehenden Kreisläufe ergibt sich erst mit dem Älterwerden des Aquariums. Je älter ein System unter Verwendung der TRITON Methode wird, desto weniger Schwankungen treten auf, da im Normalfall zu späterem Zeitpunkt auch weniger Tiere neu dazugesetzt werden als zu Anfang. Mit zunehmender Entstehung von Kreisläufen verfestigt sich auch die Stabilität des Ökosystems.

Verkettungsprizip Triton
Das Verkettungsprizip - sieht kompliziert aus, ist es aber nicht!

Die obenstehende Grafik (Abb. 3) zeigt die Zusammenhänge und die Wichtigkeit verschiedener Hauptfaktoren des TRITON Systems und deren Stabilität im Geflecht der Wechselwirkungen. Es wird deutlich, dass selbst bei Ausfall bzw. Dysfunktionalität von einem oder zwei Faktoren die Erhaltung des grundsätzlichen TRITON Basissystems gesichert ist. Davon ausgenommen sind die TRITON „BASE ELEMENTZ“. Ein hypothetisches Entfernen dieser aus dem Verkettungsdiagramm würde entsprechend die Funktionalität des Ansatzes beenden.


Es ist daher sehr wichtig, dass das System als Ganzes betrieben wird - inklusive Wassertests und allen beschriebenen Massnahmen!





4. Praktisches Funktionsprinzip | Sicherheit / Wartung

Wie jedes andere System auch ist die Funktionalität der TRITON Methode angewiesen auf eine korrekte Inbetriebnahme durch den jeweiligen „Pfleger“ bzw. Aquaristen. Da die TRITON Produktlinie „BASE ELEMENTZ“ bereits alle für ein Riff-Ökosystem benötigten Stoffe enthält und eine direkte Korrelation zum Verbrauch besteht, wird es Anwendern in der Handhabung so leicht wie möglich gemacht und das Fehlerpotential somit auf ein Minimum beschränkt. Einzig Messfehler, die eventuell zu einer falschen Interpretation des Verbrauchs führen, können die einwandfreie Funktionsweise des Systems beeinträchtigen. Das von TRITON entwickelte Konzept zum dauerhaften Betrieb von Meerwasseraquarien ist eines der einfachsten und erfolgreichsten Systeme, die es auf dem Markt gibt: Der tägliche Kontrollaufwand ist überzeugend gering und kann auch ohne weitere Erfahrungen oder Vorkenntnisse fehlerfrei durchgeführt werden. Mit der TRITON Methode werden zudem Zeit und Kosten eingespart. Sowohl für den Hobby-Aquaristen als auch für aquarienpflegende Betriebe oder öffentliche Zoos bietet das TRITON System einschlägige Vorteile.

Bei der Anwendung der TRITON Methode reduziert sich der tägliche Pflege- und Kontrollaufwand auf ein Minimum:
- Prüfung des ordnungsgemäßen Betriebs des Abschäumers
- Vergleich der tatsächlichen Dosierung der
Triton BASE ELEMENTZ mit der Berechnung
- Kontrolle der Algenmasse im Refugium.
- Alle drei Tage Überprüfung der Karbonathärte (KH) ggfs. aanheben oder absenken


Die Wartung eines mit der TRITON Methode betriebenen Beckens sieht folgende Empfehlungen vor:
- Reinigung des Abschäumers in regelmäßigen Abständen
- Entfernung von Algen (eventuell verkaufen/verschenken)
- Überprüfung des Salzgehalts
- alle 1-2 Monate Wechsel der Aktivkohle und des Phosphatadsorbers
- alle 2 Monate oder im Bedarfsfall: Durchführung eines Wassertests im Labor
- im Bedarfsfall: Auffüllen der „BASE ELEMENTZ“ ggfs. Einsatz von Tieren


Anleitung zur praktischen Umsetzung

Nun haben Sie vieles über die Triton Methode gelesen und möchten sicher langsam wissen wie dass Ganze denn nun in die Tat umgesetzt wird. Um Ihnen das näher zu bringen möchten wir Ihnen eine Art Rezept anbieten, in welchen Sie sehen können was wichtig ist und wie die einzelnen Schritte zur Umsetzung aussehen.

1. Die technische Aussrüstung
Zur Umsetzung der Triton Methode ist als Grundfilter das sog. Berliner System nötig. Bestehend aus Lebenden Steinen und einem leistungstarken Abschäumer welche so ca. 30-50% überdimensioniert sein sollte. Ausserdem ist es wichtig ein Algenrefugium zu betreiben welches in einem separaten Becken untergebracht werden sollte. Dieses wird dann wie gewohnt im Gegenzyklus zum Hauptbecken betrieben.

Arömeter - Erklärung Aräometer

Wichtig dabei sind folgende Punkte:

- Der Filter sollte wie in Abbildung 1 aufgebaut sein.
- Es sollte kein Sand im Filter verwendet werden.
- Umwälzung Aquarium / Filter ca. 10x des Beckeninhalt.
- Beleuchtung sollte mindestens 0,5-0,6W/l LED sein.
- Reinstwasserversorgung-  Mischbett & Osmoseanlage.
- Professionelle Abschäumung z.B ATB oder Tunze.
- UV und Ozon, falls vorhanden - abschalten.
- Der Kalkreaktor, falls vorhanden - abgeschaltet.
- Versorgung erfolgt durch die BASE ELEMENTZ.






1. Die Wasseranalyse - Status Quo
Vor dem Einsatz der BASE ELEMENTZ sollte von TRITON eine professionelle Wasser analyse ihres Aquarienwassers durchgeführt werden. Hier werden Fehler und Missstände erkannt, die mit der TRITON Methode kollidieren könnten. Evtl. ist es notwendig einen STATUS QUO oder einen Wasserwechsel etc. durchzuführen.

2. Erhöhung der Karbonhärte
Die Karbonathärte wird auf 8 erhöht, z.B. mit TRITON CO3. 3. Die BASE ELEMENTZ werden dem Aquarium zugeführt, am Anfang mit 10ml pro 100 Liter Aquarieninhalt pro Element.

4. Täglich wird die Karbonathärte gemessen.
Messen Sie mit einem Tröpfchentest täglich die Karbonhärte. Bei sinkender Karbonathärte dosieren sie mehr BASE ELEMENTZ 1, 2 und 3. Bei steigender Karbonathärte dosieren sie weniger BASE ELEMENTZ. Die Erhöhung oder Absenkung der zugeführten Menge ist abhängig davon wie stark die Karbonathärte sich verändert. Fällt diese z.B. um 1dKH pro Tag, dosiert man am besten die doppelte Menge. Fällt sie z.B. um 1dKH in der Woche, erhöht man die Dosierung um 20%, also auf 12ml pro 100l Aquarieninhalt pro Element pro Tag.

Die Dosiermenge pendelt sich nach einer Weile ein. Es ist darauf zu achten, dass bei Veränderungen des Besatzes die Dosiermenge überprüft und angepasst wird. Wir empfehlen die Karbonathärte mit einem einfachen Tröpfchentest zu messen und im normalen Betrieb alle 3-4 Tage zu überprüfen. Zu Beginn der TRITON Methode oder beim Einsatz großer oder vieler neuer Tiere sollte dieser Wert allerdings jeden Tag geprüft werden.

Es darf im laufenden TRITON System auf keinen Fall die KH mit anderen Mitteln als den BASE ELEMENTZ 1, 2 und 3 verändert werden, da dies den Verbrauch aller anderen Stoffe verfälscht.

5. Wasserentnahme aus dem System
Die Entnahmemenge richtet sich nach dem Rechner online. Dies ist ein Richtwert. Sollte sich der Salzgehalt verändern, obwohl die Menge entnommen wird, die der Rechner vorgibt, sollte hier auch eine Anpassung vorgenommen werden. Wenn der Salzgehalt steigt, entnimmt man etwas mehr Wasser aus dem Aquarium als der Rechner vorgibt. Wenn der Salzgehalt sinkt, entnimmt man etwas weniger als der Rechner vorgibt.

6. Regelmässige Wassertest im Triton LAB
Wir empfehlen im Normalfall jede 3 Monate eine Wasseranalyse durchführen zu lassen. Je nach gehaltenen Tieren kann die Anzahl der Labortests erhöht werden oder die Parameter, die messbar sind, sollten mit üblichen Messmethoden im Auge behalten werden.

8. Algen kontrollieren und pflegen
Je nach Algenwuchs muss diese bei Bedarf teilweise geerntet werden. Das Absterben der Algen aus unnatürlichen Gründen, das bedeutet zum Beispiel aus Lichtmangel, Platzmangel oder Herbizide, muss verhindert werden. Das teilweise Absterben an der Oberfläche oder Verdrängung durch andere dominantere Makroalgen ist gewollt, hier sollte man nicht eingreifen. Die Alge sollte jede 2 Wochen (je nach Filter) überprüft werden. Bei größeren Filtern ist das Überprüfungs-Intervall länger, bei kleineren ist es kürzer.